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Förderprogramme für die berufliche Weiterbildung und Entwicklung

Durch Förderprogramme soll die Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten gesteigert werden. Je nach Programmgestaltung können Zuschüsse, Stipendien oder Kredite individuell beantragt werden oder durch den Betrieb. In Nordrhein-Westfalen gibt es den Bildungsscheck NRW. In Nordrhein-Westfalen gibt es zusätzlich zu Förderberatungen flächendeckend das Angebot, eine Beratung zur beruflichen Entwicklung in Anspruch zu nehmen. Wer Fragen zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen hat, kann sich an ein Netz von Fachberatungsstellen wenden. In zwölf der sechzehn deutschen Bundesländer können Beschäftigte einmal im Jahr Bildungsurlaub beantragen, wir informieren Sie über die Regelungen in Nordrhein-Westfalen. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gilt außerdem: Die Kosten für eine Weiterbildung können bei der Steuererklärung angegeben werden. Mehr dazu im Abschnitt "Weitere Fördermöglichkeiten". Die wichtigsten Förderprogramme für die berufliche Weiterbildung und Entwicklung sowie Informationen dazu, welche Kosten Sie bei der Steuererklärung geltend machen können, haben wir in einer Übersicht (PDF) zusammengefasst.

Arbeitgeber/-innen / Zuschüsse nach dem SGB II und SGB III

Informationen über die Voraussetzungen zur Zahlung von Zuschüssen und Leistungen im Rahmen der beruflichen Weiterbildung erhalten Sie in der Dienststelle der Agentur für Arbeit, in deren Bezirk Ihr Betrieb liegt. Bitte bedenken Sie, dass die Zuschüsse vor Beginn der Maßnahme beantragt werden müssen! Ausführliche Informationen unter www.arbeitsagentur.de

Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS)

Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) fördert die öffentliche Hand die berufliche Eingliederung von Arbeitslosen (Information der Agentur für Arbeit zu Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung). Nähere Informationen über Ihre Fördermöglichkeiten erfahren Sie von Ihrer Vermittlungs- und Beratungsfachkraft bei der Agentur für Arbeit bzw. beim Jobcenter.

Bildungsgutschein / Förderung beruflicher Weiterbildung

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie einen Bildungsgutschein erhalten. Lösen Sie diesen bei einem Bildungsträger ein, können Sie kostenlos an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen. Inwiefern Sie die Voraussetzungen für einen Bildungsgutschein erfüllen, entscheidet die örtliche Agentur für Arbeit. Wir beraten Sie gern! Ausführliche Informationen unter www.arbeitsagentur.de

Bildungsprämie

Die Bundesregierung möchte die Bereitschaft ihrer Bürger unterstützen, durch private Investitionen in die berufliche Weiterbildung Vorsorge für eine erfolgreiche Beschäftigungsbiographie zu treffen. Zu diesem Zwecke führte sie eine "Bildungsprämie" ein. Ein Kostenzuschuss bis zu 500,00 Euro ist möglich.  Ausführliche Informationen zur Bildungsprämie unter www.bildungspraemie.info

Aufstiegs-BAföG

Seit dem 1. August 2016 gilt das aktualisierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG), das Bildungswilligen attraktivere Förderbedingungen bietet und damit noch mehr Menschen den Zugang dazu ermöglicht. Wer sich berufsbegleitend oder auch in Vollzeit neue Karrierechancen erarbeiten möchte, kann das jetzt mit einer erweiterten Förderung und weniger Bürokratie. So kann beispielsweise der Förderantrag direkt online gestellt werden. Das neue Aufstiegs-BAföG ist attraktiver und insbesondere familienfreundlicher. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.aufstiegs-bafoeg.de

WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen)

Die Bundesagentur für Arbeit bietet über das Programm WeGebAU insbesondere älteren Beschäftigten und jüngeren Erwerbspersonen ohne Berufsabschluss finanzielle Unterstützung bei der Aufnahme einer qualifizierenden Weiterbildung an, so dass sie den steigenden beruflichen Anforderungen besser gewachsen sind. Der Arbeitgeber erhält einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt für den Zeitraum, in dem sich der Arbeitnehmer im Programm WeGebAU qualifiziert. 

Berufsförderungswerk der Bundeswehr

Zeitsoldaten werden nach dem Soldatenversorgungsgesetz durch den Berufsförderungsdienst (BFD) der Bundeswehr gefördert. Je nach gesetzlichem Anspruch stehen Soldatinnen und Soldaten während oder nach der Dienstzeit externe Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung. Dazu zählen u.a. Berufsorientierungsseminare, Sprach- und Computerkurse, (Berufs-) Schulabschlüsse, Aufstiegsfortbildungen und vieles mehr.